Geschichte von Giethoorn

Ziegen

Giethoorn war eine Siedlung von Flüchtlinge, die gegen 1230 aus Italien (Perugia) kamen. Damals wimmelte es in dieser Gegend von Hörner der Wildziegen, die während ein Flut im Jahre 1170 umgekommen waren. So nannten Sie ihr Dorf Geytenhoren (Ziegenhorn). Daraus ist dann später Giethoorn geworden. Die eigentliche Topographie des Dorfes hat sich aus der Versumpfung des Landes ergeben. Ursache hierfür wiederum war die Abbauweise der Torfstecher, die an ihnen geeignet erscheinenden Stellen den Boden aushoben, den Topf dann misschten und auf dem Land zum trocknen streuten. So entstanden Kuhlen und Löcher, die zu kleinen Seen und grossen Wasserflächen auswuchsen, verbunden durch ein Netz von Gräben und Rinnen, die dem Torftransport dienten. Die einzelnen Häuser standen und stehen noch auf kleinen Inseln, die man nur über gebogenen Brückchen erreichen kann. Hierdurch ist der eigentümliche Zauber von Giethoorn entstanden: sozusagen ein grünes kleines Venedig, das in einer wasserreichen, stillen Umgebung liegt.

 

 

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